Allgemeine Geschäftsbedingungen


1. Allgemeines:
Nach Erhalt und Annahme der Auftragserteilung durch den Kunden gelten die AGB als vereinbart. Dies bezieht sich sowohl auf schriftlich sowie mündlich erteilte Aufträge. Zu den hier aufgeführten AGB abweichende Regelungen bedürfen einer vorherigen schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Fotostudio und dem Auftraggeber.

2. Honorar/ Zahlungsbedingungen:
Das Honorar ist ohne Abzug bei bei abgeschlossener Ausführung der Dienstleistung fällig. Nach Erhalt einer Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Das Honorar ist ab Eintritt des Verzuges mit 10 % p.a. zu verzinsen. Die entstehenden Mahnspesen und Kosten - auch außergerichtlich veranlasst – gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung von Dienstleistungen vom Auftraggeber widerrufen werden, so wird eine Aufwandsentschädigung von 10 % des vereinbarten Honorars fällig. Bei einem Rücktritt innerhalb von 7 Tagen vor Auftragsbeginn fallen 30 % des vereinbarten Preises als Schadensersatz an, da Patzsch Werbefotografie durch die Belegung des Termins Aufträge entgangen sind. Dem Auftraggeber steht es frei nachzuweisen, dass durch den Widerruf des vereinbarten Termins geringere Kosten oder gar kein Schaden entstanden ist.

3. Lieferung und Lieferungszeiten:
Angegebene Zeiten für Fertigstellung und Auslieferung von Fotos, Bilddaten und sonstigen Waren sind unverbindlich wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Immer wird der Auftrag schnellstmöglich fertig gestellt. Schadensersatz wegen Verzuges ist ausgeschlossen, sofern nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln durch Patzsch Werbefotografie nachgewiesen werden kann. Bei Zustellung der Ware auf dem Postwege oder per Kurier fallen Versandkosten an.

4. Produktionsaufträge:
Den erteilten Auftrag darf das Fotostudio teilweise von Dritten ausführen lassen (Fotolabore, Retuscheure etc.). Das digitale Bildmaterial wird nicht dauerhaft archiviert. Es gibt keine Aufbewahrungspflicht für digitale Daten.

5. Nutzungsrechte:
Urheber der Bilder ist Patzsch Werbefotografie. Der Auftraggeber erwirbt mit den Bildern die Nutzungsrechte für Web, Print und andere Formen der Eigenwerbung. Ein Verkauf der Bilder an Dritte ist nicht Bestandteil des Vertrags. Eine kommerzielle Nutzung des Bildmaterials durch Dritte bedarf der Zustimmung durch Patzsch Werbefotografie. Die Eigentumsrechte an den Bildern werden nicht an den Auftraggeber übertragen. Im Rahmen der Eigenwerbung ist Patzsch Werbefotografie berechtigt, die Bilder zu verwenden. Auftraggeber, die diese Verwendung ablehnen, müssen bei Auftragserteilung eine Sperrung der Fotos und Exklusivrechte daran schriftlich vereinbaren.

6. Vertragsstrafe/ Schadensersatz:
Bei unberechtigter Nutzung, Kopie und/ oder Veröffentlichung der durch Patzsch Werbefotografie angefertigten Aufnahmen zu kommerziellen Zwecken ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 300,00 Euro je Bild. Vorbehaltlich weiterer Schadensersatzansprüche.

7. Haftung:
Patzsch Werbefotografie haftet nur für Schäden, die selbst, vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Bei einem etwaigen unmittelbaren Schaden ist Ersatz ausgeschlossen. Es wird nicht für Mängel gehaftet, die aufgrund unrichtiger oder ungenauer Anweisung durch den Auftraggeber entstanden sind. Die Ausführung jeden Auftrages erfolgt gewissenhaft. Sollte trotzdem kein Fotograf zum vereinbarten Termin erscheinen (plötzliche Krankheit, Verkehrsstörungen, Buchungsfehler usw.), wird für jegliche daraus resultierende Schäden keine Haftung übernommen. Mängelrügen müssen Patzsch Werbefotografie innerhalb von einer Kalenderwoche nach Erhalt des Werkes an den Auftraggeber schriftlich angezeigt werden. Nach Ablauf dieser Frist gilt das Werk als vertragsgemäß und mängelfrei angenommen. Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Auftraggeber ein neuer Fototermin zu, eventuell ein Preisminderungsanspruch. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet.

8. Datenschutz:
Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können digital gespeichert werden. Alle diese im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Daten werden vertraulich behandelt.

9. Rechtswirksamkeit/ Salvatorische Klausel:
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Nebenabreden zu den obigen AGB bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Sind eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB nichtig oder unwirksam, so berührt das nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende gültige Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.


Diese AGB gelten ab dem 01.01.2015. Frühere AGB verlieren ihre Gültigkeit.